Der Umgang mit Veränderungen wird immer mehr zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Und dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, in wie weit Unternehmen von der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise betroffen sind. Denn Veränderungsprozesse werden zukünftig in noch schnellerer Folge, mit höherer Komplexität und damit auch kürzeren Konsolidierungsphasen Bestandteil des Unternehmensalltags werden. Gewinner dieser Entwicklung sind eindeutig die Organisationen, die es verstehen ihre Mitarbeiter positiv in diese Prozesse einzubinden.

Das heißt im Klartext, dass nicht nur Projektgruppen sorgfältig zusammengestellt, Budgets beantragt und Organigramme neu gestaltet werden. Die Impulse, Ideen, aber auch die Bedenken und Sorgen der Menschen, die diese Veränderung leben sollen, werden zu wertvollen Beiträgen, wenn Betroffene zu Beteiligten gemacht werden. Dann gelingt Motivation, auch wenn harte Zeiten bewältigt werden müssen.

Je höher die soziale Kompetenz der Führungskräfte, umso produktiver lassen sich Veränderungen gestalten. Eine transparente Informationspolitik, offene Kommunikation über hierarchische Ebenen hinweg, Klarheit und Authentizität sind dafür die Instrumente. Dazu gehört der Mut, bei Umstrukturierungen, Generationswechsel oder auch Fusionen einen ganzheitlichen Blick auf die  Organisation zu werfen, idealerweise aus der Außenperspektive. Denn überall wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen lebende Systeme, die mehr sind als die Summe ihrer Teile.